Doreen Rehbein

 

Leiterin der Analytik bei der Carl Bechem GmbH

 

„Auch die Zeiten des Umbruchs sind wertvoll.“

 

Doreen Rehbein (r.) und Lisa Falk (l.) sind beide bei Bechem beschäftigt, haben aber ganz unterschiedliche Wege genommen. Hier geht's zum Profil von Lisa Falk.

 

 

 

 

 

 

1991

 

geboren

 


2011

 

Abitur, anschließend work & travel

 

2012

 

Beginn Studium Chemieingenieurin TU Dortmund


2016

 

Abbruch des Studiums

2017

 

Beginn Ausbildung Chemielaborantin in Köln

 


2020

 

Abschluss der Ausbildung, in der Coronazeit über Zeitarbeit bei Carl Bechem eingesetzt

2021

 

Festanstellung bei Carl Bechem, Erweiterung der Aufgabe Service Analytik


2023

 

Anfrage durch die Führungskraft zur Übernahme der Leitung Service Analytik

2024

 

Leitung Analytik und Qualitätssicherung an drei Standorten


 

 

„Man darf sich von schlechten Phasen nicht entmutigen lassen.“

 

Doreen Rehbein hat sich schon immer für Chemie interessiert, deshalb war der Weg zum Studium als Chemieingenieurin naheliegend. Über drei Jahre hinweg hat sie das Studium fortgesetzt und es dann doch abgebrochen und beendet. Die Auseinandersetzung mit dem Abbruch und der Frust über das Gefühl des Scheiterns erfordert Kraft und Energie für einen neuen Start. Nach ein paar Monaten, die sie mit Jobben verbracht hat, war der Schritt in die Ausbildung eine neue Perspektive. Dort fiel ihr das Lernen sehr leicht und sie konnte von dem Studium profitieren. Es war jetzt keine Phase des Scheiterns mehr, sondern eine Grundlage für die Kompetenzentwicklung.


Einsatz und Erfahrung bringen den Erfolg.

 

Studium und Ausbildung, Erfahrungen und Projekte im Job, Übernahme von Verantwortung und Leitung- sie beschreibt sich selbst als Arbeitstier. Um weiterzukommen, ist Einsatz und Leistungsbereitschaft unbedingt erforderlich. Sie hat Spaß an der fachlichen Arbeit, scheut keine langen Arbeitstage und stellt sich den neuen Herausforderungen. Die Leitung der Analytik mit 18 Mitarbeitenden an drei Standorten zu übernehmen ist eine solche Herausforderung.


„Ohne Unterstützung geht es nicht.“

 

Zu dem mutigen Vorgehen gehört aus ihrer Sicht aber auch eine andere Erfolgskomponente - die Unterstützung von außen. Bei der „Durststrecke“ zwischen Studium und Ausbildung war ihre Familie immer auf ihrer Seite und hat sie bestärkt bei der Neuorientierung. Bis sie von der Zeitarbeit, über die Festanstellung im Labor in interessante Projektaufgaben gehen konnte, brauchte sie Ausdauer und einen Partner, der (wie sie) an die kommenden Chancen glaubt. Für die innerbetriebliche Weiterentwicklung sind Förderer und Führungskräfte wichtig, die Potenzial erkennen, bevor man es sich selbst zutraut. Für die Kampagne vorgeschlagen hat sie übrigens ihr Mentor, der sie im Rahmen des Mentoringprogramms der agentur mark begleitet und schätzen gelernt hat. 


Das Kompetenzzentrum Frau & Beruf wird gefördert aus Mitteln des Ministeriums für Kinder, Jugend, Familie, Gleichstellung, Flucht und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen.