Jennifer Zurnieden

 

Finanzbuchhalterin, Fröhlich & Dörken GmbH

 

Jennifer Zurnieden zeigt, wie man aus einer Chance echtes Wachstum macht.

 

 

1986

 

geboren


2005 - 2019

 

Ausbildung zur und Beschäftigung als Friseurin

2019

 

Salonschließung


danach

 

Tätigkeit als Reinigungskraft

2022

 

Wechsel zur Fröhlich & Dörken GmbH, zunächst als Reinigungskraft


2023

 

Übernahme von Bürotätigkeiten (kaufmännische Aushilfe)

2024

 

Koordination der Reinigungskräfte und Buchhaltung


2025

 

Abschluss des Fernstudiums zur Finanzbuchhalterin mit „sehr gut“, seitdem Beschäftigung als Finanzbuchhalterin

 

Gesehen werden

 

Nach ihrer langjährigen Tätigkeit als Friseurin arbeitete Jennifer Zurnieden als Reinigungskraft, da dies besser zu den Zeiten der Kinderbetreuung passte. Als sie einen Minijob bei der Fröhlich & Dörken GmbH übernahm, wurde ihr schnell mehr zugetraut. Geschäftsführer Michael Wendt bot ihr an, in den kaufmännischen Bereich einzusteigen und ließ sie zunächst durch alle Abteilungen laufen, bis schließlich klar war – sie wird in der Buchhaltung bleiben. „Es war toll, dass er gesehen hat, dass mehr in mir steckt und ich unterfordert war.“ Mit Neugierde und Offenheit für Neues sagte sie sofort zu. Ihr Fernstudium zur Finanzbuchhalterin verkürzte sie von 15 auf 12 Monate und schloss es mit „sehr gut“ ab.

 

 


Selbstvertrauen

 

Die Zeit des Fernstudiums war ein herausforderndes Jahr, in dem sie viel Unterstützung erfuhr. Von der Familie, die es akzeptierte, dass sie auch am Wochenende und im Urlaub für ihr Studium lernte. Von der Arbeitskollegin, die ihr den Rücken freihielt, und von der Geschäftsführung. Ihre Tochter machte zeitgleich ihren Schulabschluss und biss sich durch. Das inspirierte Frau Zurnieden und stärkte ihr Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten. „Wenn sie das schafft, schaffe ich es auch.“


Wachstum

 

Sie fühlt sich wohl in ihrer Rolle als Finanzbuchhalterin und im Unternehmen, das wie eine Familie ist und in dem Aufstieg möglich ist. „Hier kann man groß werden – vom Azubi zum Geschäftsführer.“ Auch sie möchte noch weiter aufsteigen, hat großes Vertrauen in sich selbst und ihre Fähigkeiten.


Aufstehen, weitermachen

 

Anderen Frauen rät sie, nicht aufzugeben. „Alle Steine, die im Weg liegen, sind bezwingbar. Wichtig ist, immer wieder aufzustehen und weiterzumachen.“


Das Kompetenzzentrum Frau & Beruf wird gefördert aus Mitteln des Ministeriums für Kinder, Jugend, Familie, Gleichstellung, Flucht und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen.