unternehmensWert:Mensch

Für eine moderne Personalpolitik.

Das Programm gliedert sich in die Zweige unternehmensWert:Mensch (uWM) und unternehmensWert:Mensch plus (uWM plus).

Ziel von unternehmensWert:Mensch (uWM) ist es, Kleinstunternehmen (weniger als 10 Beschäftigte) ganzheitlich und niedrigschwellig bei der Entwicklung von zukunftsfähigen und mitarbeiterorientierten Personalstrategien zu unterstützen. Unter Beteiligung der Beschäftigten sollen in vier zentralen personalpolitischen Handlungsfeldern - Personalführung, Chancengleichheit & Diversity, Gesundheit sowie Wissen und Kompetenz - nachhaltige Veränderungsprozesse angestoßen werden.

uWM plus richtet sich an Unternehmen bis 249 Beschäftigte. Es können Beratungen gefördert werden, die personalpolitische und arbeitsorganisatorische Innovationsprozesse unterstützen, die im Zusammenhang mit konkreten digitalen Veränderungen im Unternehmen stehen. In sogenannten Lern- und Experimentierräumen können Ideen ausprobiert, weiterentwickelt oder auch verworfen werden.

Weitere Informationen finden Sie in den Fördersteckbriefen im Downloadbereich.

Bitte beachten Sie auch unsere FAQ zu laufenden Förderprogrammen in der Corona-Pandemie.

„Gestärkt durch die Krise“ und "Women in Tech"

 

Das Beratungsprogramm unternehmensWert:Mensch (uWM) erweitert sein Angebot ab sofort (Stand Oktober 2021) um zwei neue Programmzweige:

Gestärkt durch die Krise

Im Fokus des neuen Programmzweigs „Gestärkt durch die Krise“ steht der Aufbau und die Stärkung organisationaler Resilienz. Das heißt, Unternehmen sollen darin unterstützt werden, eine widerstandsfähige und innovationsbereite Unternehmenskultur zu etablieren, um die COVID-19-Pandemie und deren Folgen gut und nachhaltig zu meistern, aber auch auf weitere Krisen besser vorbereitet zu sein. Nicht nur beschleunigte die Pandemie den Wandel der Arbeitswelt, sie verändert sie fortwährend. Betriebe müssen und mussten auf die tiefgreifenden Veränderungen, wie Kontaktbeschränkungen und die Verlagerung des Arbeitsplatzes ins Homeoffice schnellstmöglich reagieren und neue Konzepte für zeit- und ortsflexibles Arbeiten erarbeiten und umsetzen. Es hat sich gezeigt, dass viele Unternehmen, die vor der Krise bereits digital gut aufgestellt waren, weniger Schwierigkeiten hatten, sich auf die weiteren Veränderungen einzustellen. Nichtsdestotrotz sind viele Unternehmen durch die Pandemie in eine (oder mehrere) Krisen geraten.

Mit der geförderten Beratung im Rahmen des neuen Programmzweigs werden KMU unterstützt, ihr Krisenmanagement zu verbessern und die durch die Corona-Pandemie ausgelösten Veränderungen der Arbeitsorganisation und Unternehmenskultur zu identifizieren, mitzugestalten und zu etablieren. Der Schwerpunkt liegt dabei auf den Chancen der virtuellen Kommunikation, der Personalführung auf Distanz sowie von Home-Office-Lösungen.

Women in Tech

Der neue Programmzweig „Women in Tech“ begleitet Unternehmen der IT- und Tech-Branche dabei, Frauen für die Branche zu gewinnen und sie langfristig im Betrieb zu halten. Damit reagiert das Programm darauf, dass Frauen in einer maßgeblichen Zukunftsbranche der Digitalisierung nach wie vor deutlich unterrepräsentiert und ihre Arbeitsverhältnisse weniger stabil sind. Dies hängt häufig mit arbeitskulturellen Aspekten, stereotypen Vorstellungen und damit verbundenen beruflichen Barrieren zusammen.

Genau hier setzt „Women in Tech“ an. Im Programmzweig werden KMU beraten, wie sie mehr Chancengleichheit gewährleisten und ihr Personalmanagement ganzheitlich diversitätsorientiert aufstellen können. Das beinhaltet explizit auch ein auch LSBTI*-orientiertes HR-Management (LSBTI steht für lesbisch, schwul, bisexuell, trans und inter). Ziel ist die Etablierung einer diversen Unternehmenskultur – im Rahmen eines gemeinsamen Prozesses mit der Belegschaft.

Beide Programmzweige richten sich wie bei uWM üblich an KMU mit weniger als 250 Beschäftigten und 50 Millionen Euro Jahresumsatz. Die Förderung beträgt 80 Prozent. Im Programmzweig „Gestärkt durch die Krise“ werden maximal fünf Beratungstage gefördert. Dafür kann das Programm bis zu dreimal in Anspruch genommen werden. Ein Beratungszyklus darf nicht länger als drei Monate dauern. Der Programmzweig „Women in Tech“ umfasst maximal 15 Beratungstage und kann nur einmal genutzt werden. Hierfür stehen maximal neun Monate zur Verfügung.

Interessierte Unternehmen erhalten eine kostenlose Erstberatung in einer der bundesweit verfügbaren Erstberatungsstellen. Dort wird die grundsätzliche Förderfähigkeit geklärt und bei Bedarf ein Beratungsscheck ausgestellt.

Die Programmzweige „Gestärkt durch die Krise“ und „Women in Tech“ werden im Rahmen des Programms unternehmensWert:Mensch des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales unterstützt und von der Europäischen Union als Teil der Reaktion der Union auf die COVID-19-Pandemie (REACT-EU) finanziert.

Das Beispiel der zahnärztlichen Gemeinschaftspraxis Dr. Michael Schlotmann und Silviu Prelipcean in Menden zeigt, wie z. B. Arztpraxen vom Förderprogramm unternehmensWert:Mensch profitieren können:

Ihre Ansprechpersonen:

Bettina Nehles

Regionalagentur

Volker Steinecke

Regionalagentur

Downloads uWM

Das Programm unternehmensWert:Mensch wird durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und durch den Europäischen Sozialfonds gefördert.