Bildungsscheck

Home > Unternehmen & Beschäftigte > In Köpfe investieren - Weiterbildung fördern > Bildungsscheck

Der Bildungsscheck NRW

– ist ein flexibles Förderangebot für Betriebe und Beschäftigte, um Fachkräfte zu sichern und dem Digitalisierungsdruck zu begegnen.

Mit dem Bildungsscheck unterstützt das Arbeitsministerium NRW seit 2006 Unternehmen und ihre Beschäftigten bei der Bedarfsermittlung, Planung und Finanzierung von beruflichen Weiterbildungsvorhaben.

Der Bildungsscheck NRW wird zu 50 % aus Landesmitteln und zu 50 % aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) finanziert.

 

Mit dem 30. April 2018 hat sich die Schwerpunktsetzung beim Bildungsscheck NRW verändert:

  • Mit dem Bildungsscheck NRW unterstützt die Landesregierung Anstrengungen zur beruflichen Weiterbildung. Das Förderangebot richtet sich an Betriebe (in kleinen und mittleren Unternehmen), an Beschäftigte und Berufsrückkehrende*.
  • Mit dem Bildungsscheck NRW wird die Eigenverantwortlichkeit der Betriebe und der Beschäftigten für berufliche Weiterbildung unterstrichen.
  • Der Arbeitgeber (Betrieb) darf höchstens 249 Beschäftigte haben.
  • Die Beschäftigten müssen in Nordrhein-Westfalen wohnen oder arbeiten.
  • Gefördert werden Weiterbildungen, die der beruflichen Qualifizierung dienen und fachliche Kompetenzen oder Schlüsselqualifikationen vermitteln.
  • 50 Prozent der Kurskosten werden gefördert  - die maximale Förderhöhe bleibt bei € 500,00 pro Bildungsscheck.
  • Es gibt weiterhin zwei Zugänge: den individuellen Zugang und den betrieblichen Zugang.
  • Sofern die Förderbedingungen erfüllt sind, kann ein Beschäftigter jährlich über beide Zugänge jeweils einen Bildungsscheck für seine Weiterbildungsaktivitäten nutzen.
  • Es werden neue Formen der Weiterbildung wie z. B. onlinebasierte Fortbildungen (z. B. Webbinare) und E-Learning in beiden Zugängen gefördert. Bislang wurden nur zertifizierte Fernlerngänge zugelassen.
  • Es werden innerbetriebliche Seminare (Inhouse-Seminare) im betrieblichen Zugang gefördert. Diese wurden bisher ausgeschlossen.
  • Selbstständige können ebenfalls jährlich einen Bildungsscheck im individuellen Zugang  erhalten (bisher waren die Selbständigen ausgeschlossen).

Ab 30. April 2018 gelten somit veränderte Zugangsbedingungen für den Bildungsscheck NRW.

Das Förderangebot wurde ausgebaut und der Zugang zum Förderangebot flexibler gestaltet:

Betrieblicher Zugang:

  • Betriebe mit bis zu 249 Beschäftigten können im betrieblichen Zugang jährlich bis zu 10 Bildungsschecks für die Weiterbildung ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erhalten (bisher alle zwei Jahre).
  • Der Bildungsscheck NRW ist nicht als Förderinstrument für arbeitsplatzbezogene Anpassungsqualifizierungen wie Maschinenbedienerschulungen oder Trainings bei neuen Produkteinführungen vorgesehen.

Individueller Zugang:

  • Beschäftigte und Berufsrückkehrende* aus Betrieben mit bis zu 249 Beschäftigten können jährlich einen Bildungsscheck im individuellen Zugang erhalten.
  • Das zu versteuernde Jahreseinkommen darf € 40.000,-- nicht überschreiten (€ 80.000,-- bei gemeinsamer Veranlagung).
  • Weiterhin ausgeschlossen sind Beschäftigte im öffentlichen Dienst. (Ausgenommen hiervon sind Kirchen – alle großen kirchlichen Religionsgemeinschaften.)
  • Selbstständige können nun ebenfalls jährlich einen Bildungsscheck im individuellen Zugang erhalten.

*Berufsrückkehrende mit (Haupt-) Wohnsitz in NRW können einen Bildungsscheck erhalten, wenn sie:

a) keinen Anspruch auf Förderung durch die Bundesagentur für Arbeit (BA) haben (z.B. Frauen, die ihre Berufstätigkeit aus anderen Gründen als Kindererziehung oder Pflege von Familienangehörigen unterbrochen haben),

b) keinen Anspruch mehr gegenüber der BA haben, weil die hier gültigen Fristen überschritten sind oder

c) die BA trotz grundsätzlicher Zuständigkeit eine Förderung der gewünschten beruflichen Weiterbildung abgelehnt hat.

 

Das Bundesförderprogramm Öffnet internen Link im aktuellen FensterBildungsprämie ist vorrangig zu berücksichtigen!

Eine Öffnet internen Link im aktuellen FensterBildungsprämie des Bundes erhalten Beschäftigte – auch Auszubildende und AltersrentnerInnen - mit einem zu versteuernden Jahreseinkommen von bis zu 20.000,- Euro (und bei gemeinsam Veranlagten 40.000,- Euro) mit einem maximalen Zuschuss von 500,- Euro (i.d.R. 50 Prozent der Kurskosten).

 

Beratungseinrichtungen informieren und stellen den Bildungsscheck aus.

Die kostenlose Beratung informiert zu den persönlichen Voraussetzungen für die Förderung und berät Betriebe zum Qualifizierungsbedarf ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.


Öffnet externen Link in neuem Fensterhttps://www.mags.nrw/

Öffnet externen Link in neuem Fensterhttps://www.weiterbildungsberatung.nrw/beratung/beratungsstellensuche

Für eine vertiefte Beratung steht ein weiteres ESF-gefördertes Angebot bereit, die Öffnet internen Link im aktuellen FensterBeratung zur beruflichen Entwicklung (BBE). Interessierte erhalten hier eine kostenlose Beratung, die bis zu neun Beratungsstunden umfassen kann.

 

Allgemeiner Info-Service für Ratsuchende, Betriebe und Beratende

Das Internetportal "Weiterbildungsberatung in NRW" informiert über alle Weiterbildungsangebote in NRW, das Angebot richtet sich gezielt an: Bürgerinnen und Bürger, Beraterinnen und Berater sowie Unternehmen.

Öffnet externen Link in neuem Fensterhttps://www.weiterbildungsberatung.nrw/beratungsstellensuche/

Öffnet externen Link in neuem FensterZusätzliche Informationen für Weiterbildungsanbieter

Öffnet externen Link in neuem FensterDokumente und Anlagen zur Antragstellung für Weiterbildungsträger finden Sie hier

 

 

 

Anschrift

agentur mark
Handwerkerstr. 11
58135 Hagen
T +49(0)2331 48878-0
F +49(0)2331 48878-20

Kontakt

Photo of Fatma  Mendoza
Fatma Mendoza
Regionalagentur
  
+49(0)2331 48878-19
Photo of Bettina  Nehles
Bettina Nehles
Regionalagentur
  
+49(0)2331 48878-22
Photo of Volker  Steinecke
Volker Steinecke
Regionalagentur
  
+49(0)2331 48878-29