Bildungsscheck

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Der Bildungsscheck NRW

Mit dem Bildungsscheck unterstützt das Arbeitsministerium NRW seit 2006 Unternehmen und ihre Beschäftigten bei der Bedarfsermittlung, Planung und Finanzierung von Weiterbildungsvorhaben. Der Bildungsscheck NRW wird zu 50 % aus Landesmitteln und zu 50 % aus Mitteln des europäischen Sozialfonds finanziert.

Seit Januar 2016 gelten folgende Förderbedingungen.

Der Bildungsscheck kann weiterhin über zwei Zugänge ausgestellt werden:

1. Betrieblicher Zugang

Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) können für die berufliche Weiterbildung ihrer Mitarbeiterschaft einen Zuschuss über Bildungsschecks erhalten, sofern sie eine Arbeitsstätte in NRW haben.

Betriebsgröße: Das Unternehmen darf max. 249 Beschäftigte (Vollzeitäquivalente) haben. (Stichtag: Tag der Beratung)

Branche: Das Unternehmen darf nicht dem öffentlichen Dienst angehören. (Ausgenommen hiervon sind Kirchen – alle großen kirchlichen Religionsgemeinschaften.)

Berechtigte: Der Bildungsscheck kann nur Mitarbeiter/-innen ausgestellt werden, deren Arbeitnehmerbrutto einschließlich Sonderzahlungen nicht mehr als 39.000,- Euro im Jahr, bzw. 3.250,00 Euro im Monat, beträgt.

Anzahl: Im Zeitraum von zwei Kalenderjahren kann das Unternehmen bis zu zehn Bildungsschecks erhalten, der/die einzelne Beschäftigte einen Bildungsscheck in diesem Zeitraum.

Förderhöhe: 50 % der Kurskosten, höchstens 500,- EUR pro Bildungsscheck.

 

 

2. Individueller Zugang

Der Bildungsscheck richtet sich an Beschäftigte (auch in Elternzeit) mit (Haupt-)Wohnsitz oder Arbeitsstätte in NRW.

Betriebsgröße: Das Unternehmen darf max. 249 Beschäftigte (Vollzeitäquivalente) haben. (Stichtag: Tag der Beratung).

Branche: Beschäftigte, die nicht im öffentlichen Dienst beschäftigt sind.

Berechtigte: Beschäftigte sowie Berufsrückkehrende, deren zu versteuerndes Jahreseinkommen 30.000,- € (alleinstehend / einzeln veranlagter Ehepartner), bzw. 60.000,- € (gemeinsam veranlagt), nicht übersteigt.

Beschäftigte, deren zu versteuerndes Jahreseinkommen 20.000 Euro und bei gemeinsam Veranlagten 40.000 Euro nicht übersteigt, können durch das Bundesförderprogramm „Bildungsprämie“ eine finanzielle Unterstützung ihrer Weiterbildungsaktivitäten erhalten.

Die Ausgabe einer Bundesprämie des Bundes hat Vorrang.

Im Rahmen der neuen Förderphase des Europäischen Sozialfonds richtet sich der Bildungsscheck ab 2016 im individuellen Zugang ausschließlich an Beschäftigte, die mindestens eines der folgenden Kriterien erfüllen:

● Migrationshintergrund (selbst oder ein Elternteil aus dem Ausland zugewandert)

● ohne Berufsabschluss

● un- oder angelernt,

● 50 Jahre und älter,

● befristetes Arbeitsverhältnis,

● Zeitarbeitnehmer/-in,

● Teilzeitbeschäftigung,

• Berufsrückkehrende mit (Haupt-) Wohnsitz in NRW können einen Bildungsscheck erhalten, wenn sie:

a) keinen Anspruch auf Förderung durch die Bundesagentur für Arbeit (BA) haben (z.B. Frauen, die ihre Berufstätigkeit aus anderen Gründen als Kindererziehung oder Pflege von Familienangehörigen unterbrochen haben),

b) keinen Anspruch mehr gegenüber der BA haben, weil die hier gültigen Fristen überschritten sind oder

c) die BA trotz grundsätzlicher Zuständigkeit eine Förderung der gewünschten beruflichen Weiterbildung abgelehnt hat.

 

Sofern sie die Förderbedingungen erfüllen, können Beschäftigte und Berufsrückkehrende im Zeitraum von zwei Jahren über jeden Zugang jeweils einen Bildungsscheck erhalten.

 

 

 


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