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Jugendzentren informieren sich über Berufsorientierung

Hagen, 03.11.2021. Zu einem „Fachtag zur Berufsorientierung“ trafen sich in der letzten Woche die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Hagener Jugendzentren im Kinder- & Jugendpark Haspe.

Veranstaltet wurde der Fachtag von der Stadt Hagen in Kooperation mit der Kommunalen Koordinierung Hagen/Ennepe-Ruhr (KoKo) der agentur mark GmbH.

Jugendzentren sind eine wichtige Anlaufstelle für viele Jugendliche. Neben Freizeitaktivitäten bieten sie häufig Beratung und Unterstützung in bestimmten Lebenslagen an. Dazu gehört die Frage, wie es nach der Schule weitergehen kann. Ziel der Veranstaltung war es daher, ihnen Impulse zu geben, wie sie ihre Angebote zur Berufsorientierung ausbauen und die örtlichen Beratungsstellen einbinden können.

Beim Fachtag informierte die KoKo die Teilnehmenden u. a. zu „Kein Abschluss ohne Anschluss“. Mit dieser Initiative unterstützt das Land NRW den Übergang von der Schule in den Beruf an allen weiterführenden Schulen.

Eingeladen zum Fachtag waren außerdem die Südwestfälische Industrie- und Handelskammer zu Hagen (SIHK), die Handwerkskammer Dortmund, die Ev. Jugendhilfe Iserlohn-Hagen gGmbH, die Jugendberufsagentur Hagen und das Kommunale Integrationszentrum, die Jugendliche in Hagen zu Fragen rund um das Thema Berufswahl beraten können.

Esra Sarioglu vom Fachbereich Jugend und Soziales der Stadt Hagen ist überzeugt vom Potenzial dieser Zusammenarbeit: „Die sozialpädagogischen Fachkräfte in den Jugendzentren sind häufig die ersten Ansprechpartner für die Jugendlichen, wenn es um unterschiedliche Problemlagen geht. Durch eine engere Zusammenarbeit z. B. der Beratungsstellen mit Einrichtungen der offenen Kinder- und Jugendarbeit, können neue, erfolgversprechende Zugänge in der Berufsorientierung entstehen.“

Vorangegangen war dem Fachtag ein Auftakttreffen im März 2020, bei dem die Jugendzentren großes Interesse am Thema angemeldet hatten. Die Coronapandemie hatte ein zunächst ein weiteres Treffen verhindert.

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