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Verleihung des Prädikats Familienfreundliches Unternehmen 2026

Iserlohn/Märkischer Kreis, 17.06.2026. Vier Unternehmen sind gestern Abend im festlichen Ambiente des Romantikhotels Neuhaus in Iserlohn erstmals mit dem Prädikat „Familienfreundliches Unternehmen“ ausgezeichnet worden. Weitere 29 Unternehmen konnten sich erfolgreich rezertifizieren und bestätigten damit ihr dauerhaftes Engagement für eine familienfreundliche und lebensphasenorientierte Personalpolitik.

Zum ersten Mal zertifiziert haben sich die AIDA-FRANKE GmbH aus Wetter, die Fass Schmiede GmbH & Co. KG aus Iserlohn, die Katholische Krankenhaus Hagen gem. GmbH und die Ortho-Mobile Hattinger ambulante Rehabilitationsklinik GmbH.

Vergeben wird das Prädikat vom Kompetenzzentrum Frau & Beruf Märkische Region der agentur mark GmbH, der Wirtschaftsförderungsagentur Ennepe-Ruhr GmbH, dem Märkischen Arbeitgeberverband e. V. und der Südwestfälischen Industrie- und Handelskammer zu Hagen.

In seinem Grußwort unterstrich der Landrat des Märkischen Kreises, Ralf Schwarzkopf, die entscheidende Bedeutung familienfreundlicher Rahmenbedingungen, um gerade in schwierigen Zeiten Fachkräfte zu gewinnen, zu halten und weiterzuentwickeln. Gute Fachkräfte seien unabdingbar für eine starke und innovative Region.

Die Auszeichnung erfolgt in einer wirtschaftlich herausfordernden Zeit für Unternehmen. Fachkräftemangel, demografischer Wandel, steigende Kosten und die anhaltende wirtschaftliche Unsicherheit stellen sie vor die Aufgabe, ihre Wettbewerbsfähigkeit langfristig zu sichern. Eine familienfreundliche Unternehmenskultur ist daher ein zunehmend entscheidender Aspekt für die Gewinnung und Bindung von Fachkräften und damit ein wichtiger Wettbewerbsfaktor. Unternehmen, die ihren Beschäftigten familienfreundliche Arbeitsbedingungen bieten, stärken nicht nur ihre Attraktivität als Arbeitgeber, sondern investieren gleichzeitig in ihre Zukunftsfähigkeit.

Mit dem Prädikat können Unternehmen ihr Engagement nach außen sichtbar machen und sich als moderne Arbeitgeber positionieren. Gleichzeitig bietet der Zertifizierungsprozess die Möglichkeit, bestehende Maßnahmen zu reflektieren, weiterzuentwickeln und neue Impulse für eine zukunftsorientierte Personalpolitik zu setzen.

Die Bandbreite familienfreundlicher Maßnahmen ist vielfältig. Sie reicht von flexiblen Arbeitszeiten und mobilem Arbeiten bis hin zu Angeboten zur Gesundheitsförderung oder individuelle Lösungen für Beschäftigte in unterschiedlichen Lebensphasen. All das trägt dazu bei, Mitarbeitende langfristig an das Unternehmen zu binden. Gerade für Frauen, die immer noch einen Großteil der familiären Sorgearbeit leisten, schafft eine familienfreundliche Unternehmenskultur bessere Voraussetzungen für eine gleichberechtigte Teilhabe am Arbeitsmarkt. Unternehmen gewinnen so ein zusätzliches Potenzial bei der Suche nach qualifizierten Fachkräften.

Die hohe Zahl von 29 Rezertifizierungen zeigt eindrucksvoll, dass Familienfreundlichkeit in den Unternehmen der Region fest verankert ist und kontinuierlich weiterentwickelt wird. Die vier neu ausgezeichneten Unternehmen belegen zugleich, dass sich immer mehr Betriebe auf den Weg machen, eine moderne und lebensphasenorientierte Personalpolitik zu etablieren.

Die diesjährige Verleihung macht deutlich: Gerade in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten sind Investitionen in die Beschäftigten und deren Vereinbarkeit von Beruf, Familie und Privatleben kein Luxus, sondern ein wesentlicher Baustein nachhaltiger Unternehmensentwicklung. Familienfreundlichkeit stärkt Unternehmen, Beschäftigte und den Wirtschaftsstandort Südwestfalen gleichermaßen.

Unternehmen, die sich für das Prädikat interessieren, können sich direkt an Michaela Kalemos wenden, Tel. 02331-488 78 43, kalemos@agenturmark.de.

Seit 2014 wird das Prädikat vom Kompetenzzentrum Frau & Beruf Märkische Region mit Unterstützung der agentur mark GmbH, der Wirtschaftsförderungsagentur Ennepe-Ruhr GmbH, des Märkischen Arbeitgeberverbands und der Südwestfälischen Industrie- und Handelskammer zu Hagen vergeben. Weitere Partner aus der Region wie Arbeitsagenturen, Gewerkschaften, Verbände, die Kreishandwerkerschaften und Handwerkskammern sowie das Jobcenter EN unterstützen die Initiative seit ihrem Start.

Das Kompetenzzentrum Frau & Beruf wird gefördert aus Mitteln des Ministeriums für Kinder, Jugend, Familie, Gleichstellung, Flucht und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen.

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