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Rückblick auf unseren Workshop „Kultursensible Kommunikation mit Jugendlichen“

Am Donnerstag, den 27. November, hat unser Workshop zum Thema kultursensible Kommunikation mit Jugendlichen stattgefunden. Die Veranstaltung wurde von der KAUSA-Landesstelle NRW in Kooperation mit der Kommunalen Koordinierung angeboten.

Rund 23 Beratungsfachkräfte der Agentur für Arbeit, des Jobcenters sowie verschiedener Bildungsträger haben aktiv teilgenommen, wertvolle Erfahrungen geteilt und den Workshop durch ihre Perspektiven bereichert.

Unser Auftakt-Workshop bot viele wertvolle Impulse – besonders zu Selbstreflexion, Empathie und der Auseinandersetzung mit Herkunft und Identität. Die Übungen haben verdeutlicht, wie vielfältig Herkunft sein kann und wie wichtig eine offene, vorurteilsbewusste Haltung in der Arbeit mit jungen Menschen mit Zuwanderungsgeschichte ist.

Im Kommunikationstraining wurde sichtbar, wie schnell Missverständnisse entstehen können, wenn Rollen, Informationen oder Abläufe unklar sind. Genau solche Situationen erleben auch viele Jugendliche – vor allem mit Migrationsgeschichte – wenn mehrere Institutionen gleichzeitig an sie unterschiedliche Erwartungen richten.

Der Workshop hat uns darin bestärkt, Jugendlichen mit Neugier, echtem Interesse und kultureller Offenheit zu begegnen. Anstatt vorschnell auf Basis weniger Informationen zu interpretieren, ist es wichtig zu verstehen, dass hinter jedem jungen Menschen ein komplexes System aus Erfahrungen, Kontexten und Einflüssen steht.

Ein weiterer zentraler Punkt war der große Wunsch nach mehr Austausch und Vernetzung, um Jugendliche künftig noch abgestimmter begleiten zu können.

Ein besonderer Dank gilt den Referent*innen Verena Knop und Hatun Cici des Kommunalen Integrationszentrums des Ennepe-Ruhr-Kreises, die mit ihrer Expertise und lebendigen Impulsen zum Erfolg der Veranstaltung beigetragen haben.

Wir freuen uns darauf, die nächsten Schritte gemeinsam praxisnah und bedarfsorientiert weiterzuentwickeln.

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