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KAUSA-Servicestelle Märkische Region unterstützt Praxen und medizinische Ausbildungsstätten bei der Suche nach mehrsprachigen Azubis

Praxen und medizinische Ausbildungsstätten in Nordrhein-Westfalen können bei der Suche nach Azubis mit interkultureller Kompetenz und Mehrsprachigkeit auf die Unterstützung der KAUSA-Servicestellen in ihrer Region zurückgreifen

Hagen/Ennepe-Ruhr-Kreis/Märkischer Kreis, 11.05.2021. Wenn Ärzte und medizinisches Fachpersonal Sprachbarrieren verringern können, weil sie die gleiche Sprache wie ihre Patienten sprechen, erleichtert das die Behandlung und schafft Vertrauen. Kultursensibles und mehrsprachiges Praxispersonal leistet dazu einen entscheidenden Beitrag. Deshalb kooperieren die sechs KAUSA-Servicestellen in NRW mit den Ärztekammern Westfalen-Lippe und Nordrhein. (https://www.aekwl.de bzw. www.aekno.de)

In Hagen, dem Ennepe-Ruhr-Kreis und dem Märkischen Kreis hilft die KAUSA-Servicestelle Märkische Region - gefördert als JOBSTARTER plus-Projekt aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung - bei der agentur mark GmbH in Hagen bei der Suche nach geeigneten Azubis. Dabei unterstützt sie nicht nur bei der Rekrutierung geeigneter Bewerber*innen, sondern informiert rund um das Thema Ausbildung und berät zu passenden regionalen Förderprogrammen sowie zu ausbildungsstabilisierenden Hilfen.   

Erste praktische Erfolge gibt es bereits

„In Hagen konnten wir bspw. eine Schülerin aus einer internationalen Förderklasse am Käthe-Kollwitz-Berufskolleg in eine Ausbildung bei einem Radiologen vermitteln. Um zu sehen, ob es passt, hat die Bewerberin zunächst eine betriebliche Einstiegsqualifizierung (EQ) absolviert und ist im Sommer 2020 in die Ausbildung zur Medizinischen Fachangestellten übernommen worden“, so Leyla Aygördü, Beraterin im Team der KAUSA-Servicestelle. Ihr Kollege Martin Pietschik ergänzt: „In Menden gab es über das NRW-Personalentwicklungsprogramm „UnternehmensWert:Mensch“ einen Kontakt zu einer Zahnarztpraxis mit zahntechnischem Labor. Weil die Praxis längere Zeit einen Ausbildungsplatz für Zahntechniker unbesetzt hatte, haben die Kolleginnen und Kollegen der Regionalagentur, die zu diesem Programm beraten, an uns verwiesen. Wir konnten dann einen syrischen Bewerber mit Fluchthintergrund vermitteln, der uns über ein anderes JOBSTARTER-Projekt im Märkischen Kreis empfohlen wurde.“

Für Susanne Dalkmann, Leiterin der KAUSA-Servicestelle Märkische Region sind das gute Beispiele dafür, wie alle Seiten profitieren - die Praxen und die Bewerber*innen. Und hebt hervor: „Die Kooperation mit den Agenturen für Arbeit, den Jobcentern aber auch den Kammern und anderen ähnlich gelagerten Projekte ist enorm wichtig, damit wir das Thema Ausbildung auch in diesem Jahr gemeinsam gestemmt bekommen.“

Praxen und medizinische Ausbildungsstätten wenden sich bei Interesse bitte an die KAUSA-Servicestelle Märkische Region.

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