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1. Health-Hackathon der Brancheninitiative Gesundheitswirtschaft ein voller Erfolg: Sechs komplexe Problemlösungen in nur 24 Stunden

Südwestfalen – Sechs Teams, sechs Aufgaben, 24 Stunden Zeit, um eine Lösung zu erarbeiten: Das waren die Rahmenbedingungen für den 1. Health-Hackathon, den die Brancheninitiative Gesundheitswirtschaft Südwestfalen e.V., gemeinsam mit der agentur mark/Kompetenzzentrum Frau & Beruf Märkische Region, der GWS MK sowie der Fachhochschule Südwestfalen durchgeführt hat.

Nach Ablauf der 24 Stunden hatte jede Gruppe zehn Minuten Zeit, um ihre Ergebnisse zu präsentieren. Sowohl Jury und Veranstalter als auch die Firmen und Institutionen, die die Aufgaben gestellt hatten, waren mehr als beeindruckt: Von genauen Konstruktionsplänen für eine Reinigungsanlage bis hin zu komplett ausgearbeiteten Konzepten für Apps und die Neu-Organisation von Betriebsabläufen reichten die Lösungen.

Der Clou: Vor dem Hackathon kannten die Mitglieder der Teams weder die Fragestellungen noch einander. „Allerdings haben wir den Teams wegen des rein virtuellen Formats vorab die Möglichkeit gegeben, sich untereinander auszutauschen, um Fähigkeiten auszuloten. Die rein virtuelle Arbeitsweise über 24 Stunden in einem komplett fremden Team ist sehr anspruchsvoll. Da ist es gut, zu wissen, welche Stärken und Schwächen im Team vorhanden sind, wenn die Fragestellung verkündet wird“, erklärt Laura Hoff, Projektmitarbeiterin im Kompetenzzentrum Frau und Beruf. Fast 100 Bewerbungen von Studierenden und jungen Fachkräften aus der Region waren eingegangen. Aus den ausgelosten Teilnehmern bildete die Fachhochschule Südwestfalen dann die interdisziplinären Teams mit bis zu acht „Hackathonis“ gebildet. Zur fachlichen Unterstützung bekam jede Gruppe zudem einen externen Experten als Mentor*in an ihre Seite. Außerdem konnten sie jederzeit ihre Auftraggeber kontaktieren, um weitere Fragen zu klären.

Die jeweilige Aufgabe erfuhren die Teams tatsächlich erst zum Auftakt des Hackathons direkt von den Institutionen und Firmen, die sich im Vorfeld bei der Brancheninitiative gemeldet hatten.

Das Ergebnis des Hackathons begeisterte alle Seiten. “Weder wir selbst noch einer der sechs Ideengeber hat damit gerechnet, solch weitreichenden Lösungen nach nur 24 Stunden präsentiert zu bekommen. Daher sind wir davon überzeugt, dass alle mit ihrem jeweiligen Team in Kontakt bleiben, um die Projekte weiter voranzubringen“, sagte Nadine Paschmann, Geschäftsführerin der Brancheninitiative. Nicht nur sie ist überzeugt, dass der Hackathon seine Feuertaufe als Möglichkeit, um Studierende und junge Fachkräfte mit Institutionen und Unternehmen zusammenzubringen, bestanden hat.

„Mit dem Hackathon wollten wir aber nicht nur Fragen und Probleme lösen, sondern vor allem den jungen Leuten zu zeigen, welche Möglichkeiten die Gesundheitsbranche für ihre Zukunft bietet. So können wir den Fachkräftenachwuchs in der Region halten“, so Johanna Muhl, Leiterin des Kompetenzzentrums Frau & Beruf der agentur mark. Erste Job-Angebote aus der Region an die sogenannten „Hackathonis“ gab es jedenfalls noch während der Veranstaltung.

Eine Fortsetzung des „etwas-anderen-Innovationsformats“ ist nach diesem Erfolg definitiv für das kommende Jahr 2022 geplant. Dann hoffentlich – wie ursprünglich geplant – in „analoger“ Form.

Partnerkonsortium des Hackathons:
Brancheninitiative Gesundheitswirtschaft Südwestfalen e.V., agentur mark GmbH, Kompetenzzentrum Frau und Beruf Märki-sche Region, GWS im Märkischen Kreis, Transferverbund Süd-westfalen, NRW.Innovationspartner, FH Südwestfalen, Hoch-schule Hamm-Lippstadt, University of Applied Sciences Europe (Campus Iserlohn), Universität Siegen, FoKos Uni Siegen, Fraunhofer-Institut/ Anwenderzentrum Symila, Universität Osnab-rück, Zweckverband der Krankenhäuser Südwestfalen,  Verein Zukunft Pflege Südwestfalen, Südwestfalen Agentur, karriere südwestfalen, AG Medizintechnik NRW

 

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