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2. Digitale Ausbildungsmesse am 6. Mai: Unternehmen suchen Azubis für 2021 und 2022

Schülerinnen und Schüler können sich jetzt anmelden. Die Teilnahme ist kostenlos.

Hagen / Ennepe-Ruhr-Kreis / Märkischer Kreis, 28.04.2021. Der Ausbildungsmarkt steht auch im zweiten Coronajahr nicht still. Die Unternehmen der Region wissen, dass sie Nachwuchs brauchen, um in Zukunft erfolgreich bleiben zu können. Insgesamt 116 Unternehmen aus dem Ennepe-Ruhr-Kreis, der Stadt Hagen und dem Märkische Kreis beteiligen sich daher an der 2. Digitalen Ausbildungsmesse für die Märkische Region am 6. Mai.

Jugendliche, die an der Messe teilnehmen wollen, können sich bereits jetzt auf der Messeseite  www.ausbildungsmesse.jetzt mit ihrem Namen und ihrer Emailadresse registrieren lassen und sich über die teilnehmenden Unternehmen und ihr Ausbildungsangebot informieren, passende Unternehmen für sich heraussuchen und den Besuch der virtuellen Vorträge planen. Außerdem hält die Messeplattform viele weitere Hinweise und Unterlagen zur Messevorbereitung bereit.
Eine spontane Anmeldung zur Messe ist aber auch am Messetag noch möglich. Die 2. Digitale Ausbildungsmesse findet statt am 6. Mai 2021 von 10 Uhr bis 16 Uhr.

Die Messe kann mit allen Endgeräten wie Laptop, Table oder Smartphone besucht werden. Für das Smartphone benötigt man die App Vystem des Anbieters Isardigital GmbH, die im App Store erhältlich ist. Die App bzw. die Teilnahme an der Messe ist für die Jugendlichen kostenfrei.

Am Messetag stellen sich die Unternehmen mit kurzen Videos oder Vorträgen vor. In 1:1-Videochats können die Jugendlichen dann direkt mit den Unternehmen ins Gespräch kommen, Näheres erfahren und sich bewerben. Und auch die Unternehmen können Kontakt zu potenziellen Bewerberinnen und Bewerbern aufnehmen und sie zu einem Gespräch einladen. Die Jugendlichen können dafür selbst ihre Gesprächsbereitschaft signalisieren.

Auch für die Eltern bzw. Erziehungsberechtigten ist der Messebesuch empfehlenswert. Lena Lohrmann: „Die Eltern können sich selbst als Besucher anmelden oder natürlich auch zusammen mit ihren Kindern an der Messe teilnehmen. So haben sie eine optimale Möglichkeit, ihre Kinder zu beraten.“

Um die Messe zu ermöglichen, hat sich eine Veranstaltergemeinschaft von über 30 Partner*innen zusammengefunden. Viele waren schon bei der Erstauflage 2020 dabei, einige sind in diesem Jahr neu dazugekommen. Mit der Messe will die Veranstaltergemeinschaft den Jugendlichen und auch deren Eltern deutlich signalisieren, dass Ausbildung auch in Coronazeiten möglich ist.

Die üblichen Kennenlernformate wie die großen Ausbildungsmessen in Hagen, dem Ennepe-Ruhr-Kreis und dem Märkischen Kreis sind pandemiebedingt nicht durchführbar. Auch Praktika, bei denen Unternehmen und potenzielle Bewerber*innen sehen können, ob sie zusammenpassen, sind nur sehr eingeschränkt möglich. Kirsten Kling, Geschäftsführerin der agentur mark GmbH, bei der die Messe federführend organisiert wird: „Dass diese traditionellen Wege ausscheiden, hat für große Verunsicherung auf beiden Seiten gesorgt. Die Unternehmen suchen den Kontakt zu den jungen Menschen, wissen aber teilweise nicht, wie sie sie erreichen können. Und umgekehrt wissen die Jugendlichen nicht, wo sie nach Ausbildungsplätzen suchen sollen und wie sie mit ihnen ins Gespräch kommen können. Die digitale Messe soll diese Lücke daher so weit wie möglich schließen.“ Lena Lohrmann, Projektkoordinatorin für die Messe bei der agentur mark, ergänzt: „Die Jugendlichen suchen aktiv nach Möglichkeiten, in Ausbildung zu kommen. Das zeigt uns die große Beteiligung an Formaten und Hotlines, bei denen wir in den letzten Monaten versucht haben, Schulabgängerinnen und Schulabgänger in Praktika zu vermitteln.“ 

Wie bereits im vergangenen Jahr kommen viele der Unternehmen aus dem gewerblich-technischen Bereich, aber auch Einzelhandel, Dienstleistung und Gesundheit sind vertreten. Die Branchenstruktur spiegelt sich beim Ausbildungsangebot wider. Gesucht werden z. B. Elektroniker*innen, Industrie-, Verfahrens-, Werkzeug- und Zerspanungsmechaniker*innen. In vielen Fällen ist eine Kombination mit einem Verbundstudium oder einem dualen Studium möglich. 

Auch Jugendliche, die in den kaufmännischen Bereich gehen wollen, haben gute Chancen, einen Ausbildungsplatz auf der Messe zu finden. Hier sind Industriekaufleute ebenso gefragt wie Kaufleute für Büromanagement oder Groß- und Außenhandel. Lena Lohrmann: „Im Gegensatz zum letzten Jahr haben wir auch erfreulich viele Ausbildungsplätze im Bereich Gesundheit und Pflege. Da ist der Bedarf der Unternehmen schon seit Jahren sehr hoch und auch die Jugendlichen interessieren sich sehr für diese Berufe.“

Interessierte finden das genaue Ausbildungsangebot der Unternehmen auf der Messeseite. Junge Menschen, die noch in diesem Jahr ihre Ausbildung beginnen möchten, können hier ebenso fündig werden wie die, die erst 2022 in die Ausbildung starten wollen. Wer sich noch nicht sicher ist, welche Ausbildung für ihn geeignet ist, kann sich von den Agenturen für Arbeit Hagen und Iserlohn, aber auch von Kammern und Verbänden beraten lassen.

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Kirsten Kling, Geschäftsführerin der agentur mark GmbH, präsentiert die Messeseite www.ausbildungsmesse.jetzt