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"Frauen in Führung": Die wahren Grenzen entstehen im Kopf (mit Bild)

Zunehmend mehr Unternehmen schätzen Frau in Führungspositionen - dennoch sind Frauen in den Führungsetagen immer noch eher selten anzutreffen.  Was Unternehmen tun können, um Frauen in Führung zu bekommen und auch zu halten, war Thema der Veranstaltung "Frauen in Führung" am 21. August 2020.

Rund 60 Teilnehmer*innen hatten sich trotz der Hitze im großen Kammersaal der SIHK zusammengefunden, um über Voraussetzungen und Rahmenbedingungen für Frauen in Führung zu diskutieren.

Wieder einmal wurde deutlich, dass die Chancengleichheit im Beruf sehr von der Rolle der Frau in ihrem familiären Umfeld abhängt. In ihrem Eingangsstatement hob Corinna Vieser von der Otto Fuchs GmbH & Co. KG hervor: "Um Karriere bei Frauen zu ermöglichen, müssen Männer mindestens gleichberechtigt in die Erziehungsaufgabe mit eingebunden werden."

Referentin Kerstin Plehwe machte in ihrem mitreißenden Vortrag klar, dass Frauen sich von dem Gedanken trennen müssten, wie Männer ticken zu wollen.  Und sie sollten sich frei machen von typischen Vorbehalten. Plehwe: "Die wahren Grenzen entstehen im Kopf, so auch die gläserne Decke." Denn Selbstvertrauen, Mut und Durchhaltevermögen zeichneten häufig erfolgreiche Frauen in der Welt aus.

"Frauen in Führung" war eine Kooperationsveranstaltung des Kompetenzzentrums Frau & Beruf Märkische Region der agentur mark und der SIHK zu Hagen.

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