|   news
Fazit unserer Veranstaltung "SICHTBAR: 20 Frauen. 20 Berufswege." am 4. Mai.

Präsenz zeigen, gesehen werden und miteinander ins Gespräch kommen: dieser Grundgedanke unserer Kampagne SICHTBAR trug auch die Abschlussveranstaltung „SICHTBAR: 20 Frauen. 20 Berufswege.“ am 4. Mai in der Stadthalle Hagen.

Rund 60 Teilnehmende waren gekommen, um Erkenntnisse, Impulse und Perspektiven zu diskutieren.

Weibliche Berufswege sind vielfältig, selten gradlinig und häufig durch besondere Knack- und Wendepunkte geprägt. Über 20 Wochen haben wir berufliche Wege von Frauen aus der Region portraitiert und ihre Besonderheiten und Herausforderungen beschrieben. Sich in unterschiedlichen und fordernden Situationen zurecht zu finden, Initiative zu entwickeln und Gelegenheiten zu nutzen - das zeichnet alle Frauen der Kampagne aus - und macht sie zu Vorbildern. Quer durch alle Branchen, Aufgaben,   Altersgruppen und Biografien.

Verena Schäffer, Ministerin für Kinder, Jugend, Familie, Gleichstellung, Flucht und Integration des Landes NRW, würdigte in ihrem Grußwort und in der anschließenden Diskussion ausdrücklich die Profile und Wege der beteiligten Frauen.

Dennis Rehbein, Oberbürgermeister der Stadt Hagen, hob die Bedeutung und Unverzichtbarkeit von gleichberechtigten Arbeitswelten ebenso hervor wie das Potenzial von weiblichen Karrieren für die Region.

Kirsten Kling, Geschäftsführerin der agentur mark, bedankte sich ausdrücklich bei den Frauen, die bereit waren, für die Kampagne ihre Geschichte zu erzählen und ihr Gesicht zu zeigen - um andere Frauen und Männer zu inspirieren und zu bestärken.

Die Kampagne hat deutlich gezeigt: berufliche Gleichberechtigung ist gewünscht, aber noch nicht überall Realität. Damit ein Berufsweg erfolgreich verlaufen kann, braucht es neben Entschlossenheit und Mut auch die richtigen Rahmenbedingungen. Das gilt sowohl für die Strukturen im Unternehmen als auch für die Verlässlichkeit von Betreuungssystemen und die Unterstützung bei der Care-Arbeit. Hinzu kommen die persönliche Bestärkung von Menschen im individuellen Umfeld sowie die Unterstützung im Betrieb, z. B. durch MentorInnen und fördernde Führungskräfte.

Und mindestens ebenso wichtig: Beharrlichkeit und Geduld. Man muss „machen, nicht warten, aktiv sein, Umwege in Kauf nehmen und am Ball bleiben“ – da waren sich unsere „Vorbildfrauen“ einig.

Eine Quintessenz unserer Interviews finden Sie hier.

Das Kompetenzzentrum Frau & Beruf wird gefördert aus Mitteln des Ministeriums für Kinder, Jugend, Familie, Gleichstellung, Flucht und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen.

zurück