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Nachwuchsgewinnung über Social Media für Klein- und Kleinstbetriebe

Hagen, 21.03.2022. Nachwuchsgewinnung über Social Media — gerade kleinen Betrieben kann das helfen, ausgewählte Bewerbergruppen gezielt anzusprechen. Wie das geht, worauf man achten sollte und was jeder Betriebe individuell umsetzen kann, war Thema des zweitägigen Workshops „Personalrekrutierung über Social Media“ in der agentur mark.

„Der gemeinsame Austausch und die praxisnahen Tipps waren sehr interessant“, so das einhellige Fazit nach Abschluss des Workshops durch die Teilnehmenden. Vor allem der Austausch untereinander wurde als sehr wertvoll empfunden - gerade weil die Unternehmen aus verschiedenen Branchen wie z.B. dem GaLa Bau, der Logistik, der Energieberatung oder den sozialen Diensten  kamen und in der Nutzung von Facebook, Instagram, Xing und Co. ganz unterschiedlich aufgestellt waren.

Initiiert hatten den Workshop die KAUSA-Servicestelle Märkische Region in Kooperation mit dem Kompetenzzentrums Frau und Beruf. „Wir haben in der jeweiligen Projektarbeit festgestellt, dass die kleinen Betriebe mit denen wir zusammen arbeiten, einen Bedarf haben, ihre Fach- und Führungskräfte sowie ihre Nachwuchsgewinnung besser mit Social Media zu verknüpfen. Dabei wollen wir sie unterstützen, was aber ganz praxisnah und an den konkreten Bedarfen geschehen muss. Daher haben wir vor den Workshops auch eine Befragung der teilnehmenden Unternehmen gemacht“, so Johanna Muhl und Susanne Dalkmann für die Projekte.

Als Expertenteam für die beiden Workshops konnte die in Hagen ansässige Online Experience GmbH gewonnen werden. Am 10.03.2022 stand der generelle Unternehmensauftritt in Sozialen Medien im Vordergrund. Jeder teilnehmende Betrieb bekam einen individuellen Quick Check über seine online Präsenz mit Stärken und Verbesserungsmöglichkeiten in Form eines individuellen 5-Punkte-Plan. Am 17.03.2022 ging es dann um die Bewerberansprache und -gewinnung. Die zentrale Botschaft der Expertin: „Recruiting Kanäle sind nur erfolgreich, wenn die Karriereseite als Dreh- und Angelpunkt etabliert ist.“

Dazu der Geschäftsführer eines teilnehmenden Logistikbetriebes in der Feedbackrunde „Wir haben nach dem 1. Workshop sofort unsere Karriereseite besser auffindbar gemacht. Jetzt kann man sich mit einem Klick bei uns bewerben.“

Nicht so schnell reagieren kann das teilnehmende Ingenieurbüro aus Hagen – ebenfalls mit Website, Facebook und Instagram online schon sehr präsent. Es hat die Tipps und Empfehlungen aufgenommen aber: „Im Moment nehmen uns aber unsere Geschäftsfelder Energieberatung und Gutachten voll in Anspruch. Wir werden das Thema Social Media aber auf jeden Fall angehen.“

Der Inhaber des Garten- und Landschaftsbaubetriebes nutzt sein neues Wissen, um seine Homepage und sein Angebot rund um kundenfreundlich zu präsentieren. Social Media möchte er aber ausgehend von seinen Geschäftsfeldern noch umfassender einsetzen, um für das Thema Naturschutz zu sensibilisieren und aufzuklären.

Für Susanne Dalkmann von der KAUSA-Servicestelle und Johanna Muhl vom Kompetenzzentrum hat der Workshop gezeigt, wie wichtig grade auch diese Art von Dienstleistung für kleine Unternehmen ist: „Neben der Beratung rund um das Thema Ausbildung, wie KAUSA es macht, oder der Handreichung des Kompetenzzentrums zum Umgang mit der Generation Z, wollten wir den Unternehmen einfach praktisches Handwerkszeug für den betrieblichen Alltag vermitteln. Das Feedback hat uns gezeigt, dass alle Teilnehmenden Wissen für die Praxis mitgenommen haben. Wir sind überzeugt davon, solche Workshops auch in Zukunft sehr hilfreich sind, um die Unternehmen beim Recruiting zu unterstützen.“


Die KAUSA-Servicestelle Märkische Region wird gefördert als JOBSTARTER plus-Projekt aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung. Mit dem Programm JOBSTARTER plus fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) bundesweit die Verbesserung regionaler Ausbildungsstrukturen. Die JOBSTARTER plus Projekte unterstützen mit konkreten Dienstleistungen kleine und mittlere Unternehmen in allen Fragen der Berufsausbildung und tragen so zur Fachkräftesicherung bei. Durchgeführt wird das Programm vom Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB).

KAUSA steht für die bundesweite „Koordinierungsstelle Ausbildung und Migration. Ziel von KAUSA ist, mehr Unternehmerinnen und Unternehmer mit Migrationshintergrund für die Berufsausbildung zu gewinnen und die Ausbildungsbeteiligung junger Menschen mit Migrations- und Fluchthintergrund zu erhöhen.

Das Kompetenzzentrum Frau & Beruf wird gefördert aus Mitteln des Ministeriums für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen, des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) der Europäischen Union und Beiträgen der Stadt Hagen, des Ennepe-Ruhr-Kreises und des Märkischen Kreises.

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