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04.04.2019

Fazit des Workshops „Betriebliches Gesundheitsmanagement – erfolgreiche Ansätze in der Altenpflege“

Zweiter Teil der Veranstaltungsreihe „Pflege im Dialog“


Aktuell stellen der demografische Wandel und der steigende Wettbewerb um gutes Personal die größten Herausforderungen in der Pflegebranche dar. Für die Verantwortlichen in der Pflegebranche ist es daher wichtig, die Gesundheit, aber auch die Zufriedenheit ihrer Beschäftigten zu erhalten, um sie langfristig zu binden.

Beim zweiten Workshop der Veranstaltungsreihe „Pflege im Dialog“ im Seniorenzentrum Waldstadt Iserlohn am 19.03.2019 ging es daher um praktikable Möglichkeiten, das betriebliche Gesundheitsmanagement (BGM) im Pflegealltag umzusetzen. Praktische Beispiele für Erfolge, aber auch für mögliche Hürden gaben zwei Pflegeeinrichtungen aus dem Märkischen Kreis – das Seniorenzentrum Waldstadt Iserlohn und die Tagespflege Mani in Lüdenscheid.

Unterstützt wurden sie von Expertinnen und Experten aus dem Bereich des betrieblichen Gesundheitsmanagements und der betrieblichen Gesundheitsförderung (AOK NordWest, MediConcept, Märkische Reha-Kliniken und Arbeitsmedizinisches Zentrum Lüdenscheid), die für weitergehende Fragen und Informationen unmittelbar zur Verfügung standen.

Fazit:

Die Möglichkeiten der Maßnahmen zur betrieblichen Gesundheitsförderung sind vielfältig. Sie reichen von der klassischen Rückenschulung bis hin zu Programmen zur Stressreduktion. Kostenlose Unterstützung bei der Entwicklung und Verstetigung eines BGM bieten z.B. Krankenkassen, die Berufsgenossenschaft Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege, Betriebsärzte oder Träger von Rehabilitationsleistungen an.

Einig war sich die Beteiligten darin, dass eine vorherige Bedarfsanalyse Voraussetzung ist, um ein BGM nachhaltig und damit erfolgreich etablieren zu können. Denn nur so erfahren die darin enthaltenen Maßnahmen eine hohe Akzeptanz der Beschäftigten. Zudem sei die sofortige Umsetzung aller Maßnahmen nicht immer parallel möglich, denn Gestaltung und Umsetzung von gesundheitsfördernden Instrumenten benötigten zeitliche, personelle und mitunter auch finanzielle Ressourcen. Aber auch Schritt für Schritt und mitunter mit zeitlichen Unterbrechungen sei ein BGM erfolgversprechend umzusetzen.

Initiatoren:

Märkische Kreis – Der Landrat /Fachdienst Pflege und die agentur mark GmbH


Anschrift

agentur mark
Handwerkerstr. 11
58135 Hagen
T +49(0)2331 48878-0
F +49(0)2331 48878-20

Kontakt

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Dagmar Pröhl
Assistenz & Öffentlichkeitsarbeit
KAUSA-Servicestelle Märkische Region
  
+49(0)2331 48878-11