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20.03.2018

Eröffnung der Jugendberufsagentur (JBA) in Hagen


Foto: Agentur für Arbeit Hagen

Die Agentur für Arbeit, das Jobcenter und die Stadt Hagen haben am Mittwoch die neue Jugendberufsagentur (JBA) feierlich eröffnet. Nach aufwendigen Vorbereitungen und erheblichen Umbaumaßnahmen kamen gestern die Chefs der beteiligten Institutionen und zahlreiche Gäste von Verbänden, Kammern, Trägern und Schulen zusammen, um den offiziellen Startschuss für die neue Einrichtung zu geben, die im Gebäude der Arbeitsagentur an der Körnerstraße 98-100 in Hagen angesiedelt ist.

„Die berufliche Orientierung, Beratung und Vermittlung von Jugendlichen ist eine der wichtigsten Aufgaben, um junge Menschen an die Arbeitswelt heranzuführen und gleichzeitig dem Fachkräftemangel zu begegnen. Um dies zu optimieren, neue Impulse zu setzen und Maßnahmen zu entwickeln, haben wir uns organisatorisch neu aufgestellt und eine gemeinsame, funktionierende Einheit für Jugendliche geschaffen“, so Marcus Weichert, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Hagen. Die Spitzen der beteiligten Institutionen, Oberbürgermeister Erik O. Schulz und Fachbereichsleiter Reinhard Goldbach für die Stadt Hagen sowie Jobcenter-Geschäftsführerin Andrea Gebhardt unterstrichen die Bedeutung der JBA. In der mit großem Aufwand geschaffenen Einrichtung kooperieren öffentliche Dienstleister zum Vorteil der Jugendlichen – kurze Wege, schnelle Abstimmungen und Beratung aus einer Hand.

46 Mitarbeiter werden nunmehr gemeinsam „unter einem Dach“ die Betreuung und Unterstützung der Jugendlichen sicherstellen, 15 von der Arbeitsagentur, 26 vom Jobcenter Hagen, vier vom Jugendamt der Stadt Hagen und eine Kraft von der evangelischen Jugendhilfe. Die Jugendberufsagentur steht für eine koordinierte und miteinander verzahnte Hilfe und Förderplanung, aufeinander abgestimmte Leistungen und eine lückenlose Leistungsgewährung.

Vorteile bietet die JBA gegenüber der ehemals getrennten Betreuung insbesondere durch die Vermeidung von Doppelbetreuung oder Betreuungslücken. Früher fehlte häufig die Transparenz, was durch die unterschiedliche Gesetzeslogik der Träger und den erheblichen Abstimmungsbedarf bei Prozessen und Maßnahmen hervorgerufen wurde.

Auch die agentur mark unterstützt die Jugendberufsagentur. Als Trägerin der Kommunalen Koordinierung zur Umsetzung des Landesvorhabens „Kein Abschluss ohne Anschluss“ ist sie u. a. zuständig für das Übergangssystem mit klaren und schlanken Angebotsstrukturen. Außerdem bildet sie die Schnittstelle zu den Schulen. agentur mark-Geschäftsführerin Kirsten Kling bei der Eröffnung: „Unser Motiv war im Sinne der Initiative ‚Kein Abschluss ohne Anschluss‘, die Übergänge für die Jugendlichen – besonders für die, die sich in verschiedene Rechtskreisen bewegen – zu vereinfachen. Aus meiner Sicht gibt es einen entscheidenden Vorteil an dieser Konstellation: Die besten Lösungen auch bei uns entstehen aus der guten Zusammenarbeit und den persönlichen Kontakten.“

 

Quelle: Pressemitteilung Agentur für Arbeit Hagen


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Dagmar Pröhl
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