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23.04.2020

Corona und Weiterbildung?


Das geht – unter anderem mit dem Öffnet internen Link im aktuellen FensterBildungsscheck NRW! Und wie man den für die Förderung seiner Mitarbeiter und damit für das Unternehmen nutzen kann, das macht das älteste Kaltwalzwerk der Welt vor!

Das hat seinen Sitz nicht etwa im fernen China, sondern gleich um die Ecke - im Nimmertal in Hagen: Die Rede ist von der Huesecken Wire GmbH.

1810 als Drahtzieherei gegründet, wurde das Nimmertal kurz darauf schließlich zur „Geburtsstätte“ des ersten Kaltwalzwerkes weltweit: Die Firma Hüsecken wurde gegründet. Seither ist das Unternehmen seiner Firmenphilosophie treu geblieben, nämlich kontinuierlich in „menschliches“ Kapital, also in die Mitarbeitenden zu investieren. „Das zahlt sich nachhaltig aus“, so Geschäftsführer Thomas Wallau.

Für die kontinuierliche Weiterbildung ihrer Mitarbeiter/innen nutzt die Firma seit Jahren ergänzend den Bildungsscheck NRW; schöpft sogar häufig die maximale Anzahl der Schecks von 10 pro Kalenderjahr aus. Hinzu kommen weitere - auch gesetzlich vorgeschriebene – Fortbildungen. In Summe eine betriebliche Herausforderung, die sich aber nachhaltig rentiere. Hierfür einen Zuschuss vom Land NRW und dem Europäischen Sozialfond zu bekommen, freut Thomas Wallau: „So können wir beispielsweise auch fachübergreifende Fortbildungen unterstützen, die nicht allein dem Unternehmen zu Gute kommen. Möchte jemand zum Beispiel den Ausbilder-Eignungs-Schein machen, dann hat er unsere Unterstützung!“

Wallau scherzt: “Wenn es nicht gerade ein Excel-Kurs an der Côte d'Azur ist, der mehr Urlaub als Kompetenzzugewinn verspricht, stehen wir dahinter. Es gibt also wertschätzende Freiräume bei der Wahl des Weiterbildungsangebotes - für alle unsere Mitarbeiter!“

Das Credo des Personalmanagements lautet: Was dem einzelnen am Arbeitsplatz nutzt, nutzt auch dem Unternehmen. Eine hohe Mitarbeiterzufriedenheit und die Summe vielfältiger Kompetenzen erzeugen, neben erhöhter Mitarbeiterbindung, die Bindung von Knowhow und damit einen Wettbewerbsvorteil, der auch über schwere Zeiten hinweghelfen kann. Von Kurzarbeit ist Huesecken Wire aktuell nicht betroffen. Dennoch sah es auch bei der Huesecken Wire GmbH nicht immer rosig aus. In 2013 musste das Traditionsunternehmen Insolvenz anmelden; seit 2014 gehört es zur Hörle Wire Group, einem schwedischen Familienunternehmen.

Heute hat das mittelständige Unternehmen 60 Beschäftigte mit einer guten gemischten Altersstruktur. „Um dem demografischen Wandel Rechnung zu tragen,“, so Thomas Wallau „verzichten wir auch nicht in Corona-Zeiten darauf Auszubildende einzustellen. In diesem Jahr sind es drei Auszubildende – eine Ausbildungsstelle zum Werkstoffprüfer ist noch frei. Wer Interesse hat, kann sich gerne bewerben!“ Und noch etwas Gutes hat die Geschäftsführung zu berichten: Alle Azubis haben die Chance im Anschluss an ihre Ausbildung zu bleiben.

Thomas Wallau bleibt optimistisch: „Auch wir spüren die Einschnitte durch Corona, aber wir verlieren nie den Blick in die Zukunft, denn: Es gibt ein Leben nach Corona!“ Somit lohne es sich gerade auch in schweren Zeiten in Mitarbeiter zu investieren!

www.huesecken.com

Mehr zur Huesecken Wire GmbH gibt es unter: Öffnet externen Link in neuem Fensterhttps://www.youtube.com/watch?v=5NC8kQ88z1U&feature=youtu.be


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Dagmar Pröhl
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